Wir danken allen Teilnehmenden des Vernetzungstreffens am vergangenen Dienstag und freuen uns über die vielfältigen Beiträge die wir hören durften. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung des Abends.
Schulaktivitäten
Viele Schulen haben bereits eigene Arbeitsgruppen zum Thema „Wildbienen“ und „InNature“ gegründet. Wir würden es sehr begrüßen, wenn motivierte Schülerinnen und Schüler Interesse zeigen, Blockeinträge für unsere Website zu verfassen.
Neues Projekt
Wir planen, das InNature-Projekt noch zugänglicher, informativer und anschaulicher zu gestalten. Dazu gehört die Erstellung eines Videos zum Thema Wildbienenschutz im Zusammenhang mit InNature. Zudem werden passende Arbeitsblätter entwickelt , die in den Unterricht integriert werden können. Weitere Informationen zu diesem Projekt werden folgen.
Pflege der Flächen
Aufgrund der langen Regenperiode sind einige InNature-Flächen sehr durchnässt. Es ist ratsam, mit der Pflege zu warten, bis es wieder trockener ist. Dann möglichst die Erde vorsichtig mit einem langen Schraubenzieher lockern und die Wurzeln entfernen. Den Wildbienen unter der Erde schadet ein Regenschauer in der Regel nicht. Bei dauerhaft vernässten Flächen ist allerdings zu befürchten, dass die Wildbienenpopulation geschädigt wird. Daher sollten InNatures immer erhöht angelegt werden.
Bei Fragen zur Bestimmung bestimmter Pflanzen kann die App Obsidentify“ hilfreich sein. Machen Sie ein Bild der Pflanze, laden es hoch, und es wird Ihnen mitgeteilt, um welche Pflanze es sich wahrscheinlich handelt. Anschließend können Sie entscheiden, ob diese entfernt oder auf der Fläche belassen werden kann. Die App funktioniert auch für Tiere, falls Wildbienen bestimmt werden sollen.
Sorge vor Bienenallergie
Einige Eltern äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Gefahren für Kinder mit einer Bienenallergie. Es ist jedoch wichtig, zwischen Honigbienen und Wildbienen zu unterscheiden.
Honigbienen stechen, um ihren Staat zu verteidigen, und setzen dabei das allergene Gift frei.
Jedoch wichtig zu beachten ist, dass die meisten Wildbienen solitär leben. Das bedeutet, dass jede weibliche Wildbiene allein für sich und ihre Nachkommen verantwortlich ist und ihre Energie hauptsächlich in die Brutpflege investiert, anstatt in Verteidigungshandlungen, die theoretisch möglich wären.
Hummeln, die zu den Wildbienen zählen, können stechen, wenn sie ihren eigenen kleinen Staat schützen wollen. Sie verteidigen sich jedoch nur in Ausnahmefällen.
Es sei angemerkt, dass nur weibliche Wildbienen über einen Stachel verfügen, der bei den meisten Arten so schwach ist, dass er die menschliche Haut in der Regel nicht durchdringen kann. Somit sind Wildbienen in der Regel harmlos und stellen für gewöhnlich keine unmittelbare Gefahr dar.
Nächstes Vernetzungstreffen
Das nächste Vernetzungstreffen findet am 7.10.2024 statt. Einige Teilnehmende haben per E-Mail und während des letzten Treffens den Wunsch nach einer anderen Uhrzeit geäußert. Wir werden versuchen, diesen Wünschen nachzukommen und um uns auf eine frühere Uhrzeit zu einigen. Weitere Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.