Resonanzen


Jan-Niclas Gesenhues


Jan-Niclas Gesenhues ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertritt dort den Wahlkreis Steinfurt III (Münsterland und Tecklenburger Land). Seine Leidenschaft für den Naturschutz bringt er als umweltpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und Leiter der AG Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit ein. Davor war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium. In seinem Buch „Offensiver Umweltschutz“ hat er aufgeschrieben, wie wir die Umweltbewegung gemeinsam stark machen.

„Bienen haben mich schon als Kind fasziniert – wie sie zwischen den Blumen schwirren, unermüdlich sammeln und bestäuben. Heute weiß ich: Wildbienen sind wahre Heldinnen für unsere Natur. Sie sorgen für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt – und damit für unsere Lebensversicherung. Denn nichts anderes ist eine intakte und vielfältige Natur.

Genau deshalb finde ich das Engagement von InNature so beeindruckend. Der Verein geht dahin, wo Veränderung beginnt: in die Schulen. Dort spricht er mit Schüler*innen, setzt konkrete Projekte um – vom Sandarium bis zur Blühwiese – und schafft Lebensräume für Wildbienen, die vielerorts leider stark zurückgedrängt wurden.

Ich kenne das aus meiner Heimatstadt Emsdetten: Auch dort sind in den letzten Jahren wichtige Lebensräume für Wildbienen entstanden. Der Verein beteiligt dabei die Menschen vor Ort und nimmt sie mit – Schüler*innen, Lehrkräfte, ganze Schulgemeinschaften. Sie alle erleben ganz praktisch, wie Naturschutz funktioniert. Und sie spüren: Ich kann etwas verändern. Das stärkt nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch das Selbstvertrauen. Denn wir können nur schützen, was wir kennen – und was wir lieben gelernt haben.

InNature leistet hier großartige Bildungsarbeit mit viel Fachwissen, Herzblut und einem praktischen Ansatz, der bleibt. Wer früh versteht, wie wertvoll Artenvielfalt ist – und wie zentral die Rolle der Wildbiene dabei ist – wird das nie vergessen.

Ich wünsche diesem tollen Projekt weiterhin ganz viel Erfolg und freue mich sehr, InNature unterstützen zu dürfen.“

Jan-Niclas Gesenhues, Mitglied des Deutschen Bundestages

Sven Plöger


Der Diplom-Meteorologe und Wettermoderator Sven Plöger, geboren 1967 in Bonn, war schon als Kind fasziniert vom Himmel, den Wolken und der Fliegerei. Dies und seine Vorliebe für das Fach Physik erweckte in ihm früh den Wunsch, Meteorologe zu werden. Nach dem Studium der Meteorologie entdeckt er schnell sein Talent für die Medien. Seit über 20 Jahren steht er vor der Kamera und moderiert u. a. die Wettersendung „Wetter vor acht“ vor der Tagesschau, die Sendungen im Anschluss an die Tagesthemen sowie zahlreiche TV-Wettersendungen in den Dritten Programmen der ARD (u.a. WDR, NDR, SWR und RBB).
Zu seiner Homepage: meteo-ploeger.de

„Sie spüren, wie sich unsere Umwelt gerade in den letzten Jahren immer schneller verändert. Die Atmosphäre wird wärmer und produziert daher häufiger Unwetter – der Klimawandel wird für uns zunehmend spürbar. Gleichzeitig nimmt die Artenvielfalt ab und unser aller Verhalten trägt auch maßgeblich dazu bei!

Kinder und Jugendliche frühzeitig und sensibel an diese so wichtigen Themen heranzuführen, das ist die Aufgabe von InNature im Kreis Steinfurt. Die Schülerinnen und Schüler werden in dieser Anschauungs- und Lehrfläche selbst aktiv und bekommen so ein ganz anderes Verhältnis zu ihrer Umwelt. Vor allem wird differenziert: Gefährdet sind Wildbienen, nicht aber unsere typischen Honigbienen. Alles das lernen die Kinder und können es an Gleichaltrige, aber auch an ihre Eltern weitergeben. Ein tolles Projekt, durch das am Ende generationenübergreifend viel gelernt wird…”

Sven Plöger, ARD-Meteorologe

Dajana Prinz


Ihr Interesse für Natur, ökologische Zusammenhänge und eine besondere Vorliebe für Vögel führte zu einem Studium der Landschaftsökologie in Münster. Seit 2021 ist Dajana Prinz Umweltmanagerin der Stadt Emsdetten. In dieser Funktion ist sie für Themen wie Artenschutz, Baumschutz und die naturnahe Grünflächengestaltung zuständig.

„Als wir als Stadt Emsdetten das erste Mal vom InNature-Projekt gehört haben, stand für uns sofort fest, dass wir dieses Projekt unterstützen werden. Städtischen Lebensraum teilen wir uns schließlich mit anderen Lebewesen und sollten ihn auch entsprechend für diese bewohnbar gestalten und als Stadt Verantwortung dafür übernehmen. Durch das Projekt erhielten auch wir neue Ideen für die Grünflächengestaltung im Stadtgebiet. So werden noch viele weitere sogenannte Sandarien im Stadtgebiet angelegt, um die Ausbreitung der Wildbienen weiter zu fördern. Viele Wildbienenarten können nur eine geringe Distanz von wenigen 100 m überbrücken, deshalb ist dieser Biotopverbund so wichtig. Die Schulen teilten die Begeisterung für dieses Projekt und wirkten in großer Zahl mit. Die Besonderheit dessen ist, nicht nur theoretisches Wissen über Wildbienen, sondern auch praktischen Artenschutz zu vermitteln.”

Dajana Prinz, Umweltmanagerin der Stadt Emsdetten